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TeamstallPferde stärken dein Team

Warum Pferde

Pferde interessieren sich nicht für Stellenbezeichnungen. Sie reagieren auf Authentizität.


Pferde sind Fluchttiere mit einem feinen Gespür für ihr Gegenüber. Sie merken, ob jemand innerlich ruhig und klar ist – oder nur so tut. Das macht sie zu einem ungewöhnlich ehrlichen Gegenüber für Teams.

Ein Pferd folgt niemandem, der nicht weiß, wohin er will. Das zeigt sich an einem Vormittag deutlicher als in einem Jahr Meetings.

Ein Fluchttier lässt sich nichts vormachen

Zwei Eigenschaften machen Pferde zu einem so ehrlichen Gegenüber: Sie sind auf feinste Signale angewiesen – und sie übernehmen die Stimmung ihres Menschen.
  1. 01

    Fluchttier

    Ein Pferd merkt, was Sie nicht sagen

    Pferde sind Fluchttiere. In der Natur überleben sie, weil sie Gefahr früher bemerken als andere. Deshalb lesen sie ihr Gegenüber ununterbrochen: Körperspannung, Atmung, Blick, Tempo.

    Worte beeindrucken sie nicht, Stellenbezeichnungen erst recht nicht. Ein Pferd vertraut dem, der innerlich ruhig und klar ist – und geht auf Abstand, wenn Auftreten und Innenleben nicht zusammenpassen.

    Das Pferd reagiert auf das, was tatsächlich da ist – nicht auf das, was man zeigen möchte.

  2. 02

    Spiegelneuronen

    Stimmungen übertragen sich

    Spiegelneuronen sind Nervenzellen, die aktiv werden, wenn wir bei anderen ein Gefühl oder eine Handlung wahrnehmen – so, als erlebten wir es selbst. Sie gelten als eine Grundlage für Mitgefühl und dafür, dass wir Stimmungen unbewusst übernehmen.

    Entdeckt wurden sie bei Primaten. Ob Pferde sie im selben Sinn besitzen, ist noch nicht abschließend erforscht – dass sie Stimmungen spiegeln, ist dagegen gut belegt. Wer angespannt ist, hat ein angespanntes Pferd am Strick. Wer ruhig wird, sieht, wie das Pferd mitgeht.

    So wird sichtbar, was sonst verborgen bleibt: wie die eigene Stimmung auf andere wirkt.

Ein Mann lehnt lächelnd an der Schulter eines braunen Pferdes mit rotem Halfter, den Führstrick locker in der Hand.
Nähe entsteht nicht auf Kommando. Sie entsteht, wenn beide Seiten wissen, woran sie sind.

Nicht nur ein Gefühl, sondern gemessen

Wer mit Pferden arbeitet, erlebt es jeden Tag. Inzwischen ist es auch wissenschaftlich untersucht.
  1. Pferde lesen Gesichter

    Pferde unterscheiden an menschlichen Gesichtern, ob jemand freundlich oder verärgert ist. Bei einem verärgerten Gesicht steigt ihr Puls.

    Smith u. a., Biology Letters, 2016

  2. Nervosität steckt an

    Glaubt ein Mensch am Führstrick, gleich passiere etwas Erschreckendes, steigt sein Herzschlag – und der des Pferdes mit. Obwohl nichts passiert.

    Keeling u. a., The Veterinary Journal, 2009

  3. Pferde erinnern sich

    Pferde merken sich, mit welchem Gesichtsausdruck ihnen ein Mensch begegnet ist. Wer verärgert war, dem begegnen sie später vorsichtiger.

    Proops u. a., Current Biology, 2018

Bewährt, lange bevor es Teamtage gab

Pferde werden seit Jahrzehnten dort eingesetzt, wo ein ehrliches, nicht wertendes Gegenüber hilft: in der Physiotherapie, in der Heilpädagogik und in der pferdegestützten Psychotherapie.

Drei Dinge, die ein Pferd besser kann als jede Folie

Was das für Ihren Teamtag bedeutet.
  1. 01

    Klarheit

    Sofortiges Feedback

    Ein Pferd zeigt in Sekunden, ob eine Führung klar ist. Kein Feedbackbogen, keine Verzögerung, keine Floskeln.

  2. 02

    Vertrauen

    Ohne Worte

    Am Strick zählt nur, was Sie tun. Teams entdecken, wie viel sie voneinander lesen können, wenn niemand redet.

  3. 03

    Miteinander

    Kommunikation

    Mensch und Pferd müssen sich erst aufeinander einstellen. Teams lernen dabei, die Signale der anderen zu lesen und sich aneinander anzupassen.

Dieselbe Situation, zwei Orte

Was im Büro Wochen braucht, bis es sichtbar wird, zeigt sich am Strick in Sekunden. Wählen Sie eine Situation.

Im Büro

Alle nicken. Nach dem Meeting weiß niemand genau, wer was bis wann tut – und alle glauben, die anderen wüssten es.

Am Strick

Das Pferd bleibt stehen. Es wartet, bis jemand weiß, wohin. Zehn Sekunden Stillstand sagen mehr als eine Stunde Protokoll.

Was wir bewusst nicht tun

Wir arbeiten ruhig, sachlich und am Boden. Manches lassen wir deshalb bewusst weg – auch wenn es anderswo dazugehört.

Sie arbeiten mit Menschen, weil sie dürfen

  1. 01Die Pferde leben als feste Herde im Offenstall, mit Weide und Trail.
  2. 02Wenn ein Pferd an einem Tag nicht mag, arbeitet es nicht. Das ist Teil der Übung.
  3. 03Wir arbeiten ohne Zwang und ohne Gerte.
Gruppe
Bis 20 Personen, immer alle gemeinsam
Termine
Ganzjährig, Halle bei Regen